Die Hergiswiler verlieren auswärts mit reduziertem Kader gegen Willisau. Nachdem die Napfringer in der Vorrunde jubeln durften, geht das zweite Derby auf das Konto des Rekordmeisters.
Der Nachwuchsringer David Wisler feierte vor vollen Zuschauerrängen im BBZ sein NLA-Debüt. Gegen den Routinier Röthlisberger blieb er jedoch chancenlos. Willi Graber unterlagThomas Bucheli, konnte jedoch einen Mannschaftszähler erzielen. Die Formkurve des bösen Berners in Diensten den Napfringer zeigt klar nach oben. In den bevorstehenden Partien können solche Einzelpunkte gar matchentscheidend sein! Danach kam Khavilov Oleksander zum Einsatz. Der Ukranier musste Kurt Bachmann einen, zwar sehr umstrittenen Punkt zugestehen, antwortete darauf jedoch prompt mit einem Schultersieg noch im ersten Kampfabschnitt.
RRH Top-Fighter des Abends: Khavilov Oleksander
Wie schon vor einer Woche bekam es Werner Suppiger mit der ausländischen Verstärkung der gegnerischen Mannschaft zu tun. Auch gegen Dinchev Kaloyan zeigte Werni einen starken Standkampf und liess nichts anbrennen. Erst aus der Bodenlage gelang es dem Bulgaren den Kampf mit technischer Überlegenheit für sich zu entscheiden. Im letzten Kampf vor der Pause besiegte Patrick Stadelmann mit einer wiederum tadellosen Leistung seinen Gegner. Auch Heinigers ausserordentliche Glitschigkeit konnte die Niederlage in technischer Überlegenheit nicht abwenden und führte zu einem Pausenstand von 11:9 Punkten.
Eine klare und kurze Angelegenheit war die Niederlage von Urs Felber gegen den internationalen Marco Riesen. Wiederum einen beherzten Kampf legte Marco Stadelmann gegen den Routinier Friedrich Eggenberger auf die Matte. Marco gelang es wie schon gegen Strebel seinem favorisierten Gegner einen Punkt abzuluchsen. Das Duell der beiden Olympia-Anwärter Thomas Suppiger und Jonas Bossert versprach Höchstspannung. Eine hohe Erwartung, welche nicht erfüllt werden konnte. Schon vor dem Kampf bemerkte Thomas, dass etwas mit seinem Körper nicht in Ordnung war. Auf der Matte war der sonst so überzeugend ringende Hergiswiler nicht wieder zu erkennen. Er wirkte geschwächt und ohne Biss. Davon vermochte Jonas zu profitieren und sicherte dem RCW weitere drei Mannschaftspunkte. Urs Zemp wehrte sich gegen Argin Murat tapfer, konnte jedoch eine 0-4 Niederlagen nicht abwenden. Zum Abschluss trafen die beiden jungen wilden Raphael Kaufmann und Dominik Bossert aufeinander. Der erste Kampfabschnitt ging auf das Konto von Bossert. Im einzigen Duell über die volle Kampfzeit drehte Raffi auf und bewies mit einem 3:1-Erfolg, dass er der bessere Kämpfer auf der Matte war.
Ernst gilt es für die Napfringer beim abschliessenden Kampf gegen Kriessern. Bei einem Sieg gegen die Ostschweizer käme es zur Revanche und zum gleichbedeutenden Taumfinale zwischen den beiden Nachbarn.




